Am 3. September 2024 startete die KfW das innovative Programm „Jung kauft Alt“. Mit diesem zinsgünstigen Kredit wird Familien der Erwerb von Bestandsimmobilien erleichtert. In Zeiten steigender Baupreise bietet der Kauf einer gebrauchten Immobilie vielen Familien eine erschwingliche Chance, ihren Traum vom Eigenheim zu realisieren.
Neues von der KfW: „Jung kauft Alt“
- Familien im Fokus der staatlichen Förderung
Mit dem neuen Förderprogramm erweitert die KfW ihr Angebot für Familien. Während das seit 2023 bestehende Programm „Wohneigentum für Familien“ den Fokus auf den Neubau klimafreundlicher Häuser legt, richtet sich der neue Förderkredit „Jung kauft Alt“ auf den Erwerb von Bestandsimmobilien. Die Regierung verfolgt damit mehrere Ziele:
– Familien sollen beim Erwerb von Wohneigentum im Bestand unterstützt werden
– Leer stehende Immobilien sollen wieder bewohnt werden
– Die neuen Eigentümer sollen energetische Sanierungen vorantreiben - Wer kann Anträge stellen?
Natürliche Personen (Privatpersonen), die Eigentümerin oder Eigentümer von selbst genutztem Wohneigentum werden, bei denen mindestens ein Kind im Haushalt lebt, das das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, deren zu versteuerndes jährliches Haushaltseinkommen 90.000 Euro bei einem Kind, zuzüglich 10.000 Euro je weiterem Kind, nicht überschreitet und die bei Antragstellung über kein Wohneigentum verfügen. - Was wird gefördert?
Gefördert wird der Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum. Das Gebäude muss dabei:- zum Zeitpunkt des Antrags gemäß einem gültigen Energiebedarfs- oder -verbrauchsausweis in der Energieeffizienzklasse F, G oder H kategorisiert sein und
- mindestens auf den energetischen Standard „Effizienzhaus 70 EE“ gemäß der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ saniert werden.
- Wie wird gefördert?
Die Förderung erfolgt mit einem zinsgünstigen Kredit, der abhängig von der Anzahl der Kinder zwischen 100.000 und 150.000 Euro beträgt. - Sie interessieren sich für einen Neubau?
Dann setzen Sie auf die folgenden Programme der KfW:- Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude – private Selbstnutzung (297)
- Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude (298)
- Klimafreundlicher Neubau – Nichtwohngebäude (299)
- Förderung genossenschaftlichen Wohnens (134)
- Barrierereduzierung – Investitionszuschuss (455-B)
Förderung für institutionelle Kunden
Als institutioneller Kunde können Sie seit Ende August einen Antrag auf die neue Heizungsförderung für Ihre Immobilien stellen. Diese Förderprodukte stehen bereit:
- Heizungsförderung für Unternehmen – Wohngebäude (459)
- Heizungsförderung für Unternehmen – Nichtwohngebäude (522)
- Einzelmaßnahmen Ergänzungskredit – Nichtwohngebäude (523)
Jetzt Beratungstermin vereinbaren:
www.KD-Bank.de/Kontakt
Sie haben Interesse? Fordern Sie gerne weitere Informationen an und lassen Sie sich von unseren Ansprechpartner/-innen persönlich und individuell beraten. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
Weitere Artikel
Individuelle Ideen für mehr Nachhaltigkeit
Wie lässt sich eine diakonische Einrichtung, die sich für die Teilhabe von 3.000 Menschen einsetzt, für Fortschritte bei der Nachhaltigkeit gewinnen? Die Evangelische Stiftung Hephata bringt für und mit ihren Anspruchsgruppen Ideen auf den Weg, die zu ihrem sozialen Auftrag passen.
Ein bisschen Familie
Die Evangelische Stiftung Volmarstein hat im Hagener Stadtteil Haspe eine neue Pflegeeinrichtung eröffnet. Diese ist ein wichtiger Baustein der zukunftsorientierten Entwicklung des Immobilienbestands der Stiftung. Mit dem dreistöckigen Neubau wurde im August 2024 gestartet. Ein 4.000 Quadratmeter großes Gelände wurde dazu bebaut. Im April 2026 zogen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner ein.
In Lebensparks in christlicher Gemeinschaft leben
Wie lässt sich ein historisch gewachsener Immobilienbestand zukunftsfähig weiterentwickeln, wenn sich die Rahmenbedingungen grundlegend ändern? Der Deutsche Gemeinschafts-Diakonieverband e. V. (DGD) hat mit seinem Lebenspark-Konzept eine Antwort gefunden. Auf dem Gelände seiner Diakonissenmutterhäuser schafft er neuen Wohnraum und stärkt gleichzeitig das Leben in christlicher Gemeinschaft.
KfW-Programm 261: Was wird honoriert?
Wer heute in Immobilienbestände investiert, muss energetische Anforderungen, Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit zusammendenken. Förderprogramme können Kirche, Diakonie, Sozialwirtschaft und Gesundheitswesen dabei spürbar entlasten. Ihr Nutzen entsteht jedoch nicht erst im Antrag, sondern bereits in der Projektplanung. Denn förderfähig wird ein Vorhaben durch ein schlüssiges Zusammenspiel von baulichem Konzept, energetischem Ziel und wirtschaftlicher Tragfähigkeit.
Die Zukunft kirchlicher Gebäude
„Social Impact Investing – Kirche im Prozess“ heißt eine Broschüre, die das Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft (ICG) im April veröffentlicht hat. Zwei Mitarbeiterinnen der KD-Bank brachten [...]
Refinanzierung endlich regeln
Gemeinsam mit weiteren Kirchen- und Spezialbanken der Genossenschaftlichen FinanzGruppe hat die Bank für Kirche und Diakonie im Frühsommer auf die unbeabsichtigten Folgen der jüngsten Änderungen im Kreditwesengesetz im Rahmen des [...]
Fünf Jahre Kinderwohl als Ziel
Seit dem 4. Mai 2021 gibt es den KinderZukunftsFonds. Die KD-Bank, die Kindernothilfe und Union Investment haben ihn angestoßen und betreuen und promoten ihn. Sogar einige junge Menschen aus dem [...]
Unsere nächsten Veranstaltungen 2026
Die Kapitalmärkte verändern sich stetig. Welche Entwicklungen sind derzeit relevant? Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich für kirchliche und diakonische Einrichtungen? Antworten sowie weitere Fachinformationen und Einblicke in aktuelle Angebote der KD-Bank liefern unsere Regionalveranstaltungen. Nutzen Sie diese zum Austausch mit unseren Expertinnen und Experten sowie mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Einrichtungen.
Ausschüttung der KD-Bank-Stiftung
Die KD-BANK-STIFTUNG schüttet 240.000 Euro für innovative Projekte in Kirche und Diakonie aus. 170.000 Euro fließen an 71 Vorhaben in den Bereichen Lebensbegleitung, Gemeindearbeit, Ehrenamt und Nachhaltigkeit. Weitere 70.000 Euro gehen [...]
Mehrere Hebel konsequent nutzen
In der vergangenen Ausgabe stellte die Redaktion den Engagement-Prozess der Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) vor. Der Prozess unterstützt die ethisch-nachhaltige Geldanlagestrategie, indem er Emittenten – Unternehmen verschiedener Branchen – zu Verbesserungen in Sachen Nachhaltigkeit bewegt.
