Wenn die Zeit für Sie arbeitet: Warum der Aktiensparplan eine besonders nachhaltige Form der Geldanlage ist – sowohl für Privatkundinnen und -kunden als auch für institutionelle Kunden.
Ausdauer zahlt sich aus
In einer Welt, die immer mehr Unsicherheiten birgt, suchen viele Anlegerinnen und Anleger nach dem „perfekten Moment“. Doch die Suche nach dem idealen Einstiegszeitpunkt an der Börse gleicht oft dem Versuch, eine einzelne Welle im Ozean zu reiten – es ist anstrengend und riskant, und meistens verpasst man das Beste. Dabei liegt das Geheimnis des Erfolgs nicht im perfekten Einstiegszeitpunkt, sondern im langen Atem, also der Anlagedauer.
Ein Aktiensparplan gilt unter Expertinnen und Experten als das Schweizer Taschenmesser der nachhaltigen Geldanlage: einfach, flexibel und wirkungsvoll. Bei diesem Sparkonzept investieren Sie monatlich einen festen Betrag. Bei niedrigen Kursen erhalten Sie automatisch mehr Anteile für Ihren Sparbetrag, bei hohen Kursen weniger. Über mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg nutzen Sie den sogenannten Durchschnittspreiseffekt und glätten so die Achterbahnfahrt der Märkte zu einer stetigen Aufwärtskurve. Von diesem Langzeiteffekt können institutionelle Anleger, die über überschüssige Liquidität verfügen, genauso wie Privatkundinnen und -kunden profitieren.
50 Jahre Rendite-Dreieck
Das Rendite-Dreieck des Deutschen Aktieninstituts verdeutlicht diese Kraft eindrucksvoll:
- Langfristige Stabilität: Wer in den vergangenen 50 Jahren über 20 Jahre hinweg monatlich in den Weltaktienindex MSCI World sparte, konnte im Durchschnitt eine Rendite von 8,6 % pro Jahr erzielen.
- Sicherheit durch Ausdauer: Im schlechtesten 20-Jahres-Zeitraum lag die Rendite immer noch bei 2,2 % pro Jahr, während sie im besten Fall auf 15,4 % kletterte.
- Das Risiko schwindet: Je länger der Aktiensparplan eingehalten wird, desto schmaler wird der Korridor zwischen minimaler und maximaler Rendite. Nach etwa 15 Jahren war historisch betrachtet kaum noch ein negatives Ergebnis möglich.
Sparen als Akt der Nachhaltigkeit
Häufig wird Nachhaltigkeit nur auf die Auswahl von „grünen“ Fonds reduziert. Doch Sparen an sich ist eine zutiefst nachhaltige Tätigkeit. Es bedeutet, heute bewusst auf Konsum zu verzichten, um morgen Handlungsspielräume zu haben. Es ist die finanzielle Form der Enkeltauglichkeit, also auch eine Investition in die Zukunftsfähigkeit. Der langfristige Erfolg Ihrer Anlage hängt untrennbar mit der ethisch-nachhaltigen Geschäftstätigkeit der Wirtschaft zusammen. Was nützen auf dem Papier hohe Renditen, wenn diese durch die Kosten unvorhersehbarer Klimafolgen oder sozialer Instabilität „aufgefressen“ werden?
Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass vergangenheitsbezogene Daten kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung sind. Zukünftige Entwicklungen können von den historischen Ergebnissen abweichen. Alle Kosten, Steuern und Gebühren mindern die erzielbare Rendite.
Drei Goldene Regeln für Ihren Erfolg
- Breit streuen: Investieren Sie nicht in einzelne „Wetten“, sondern über Fonds in die gesamte Weltwirtschaft.
- Liquide bleiben: Sparen Sie nur Geld, das Sie langfristig nicht benötigen. Ein Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto schützt Sie davor, in einem Börsentief verkaufen zu müssen.
- Je passiver ein Produkt aufgestellt ist – wie etwa ein ETF, der den DAX oder den MSCI World abbildet –, desto aktiver muss der Anleger handeln, um das Investment gemäß der festgelegten Strategie durch die verschiedenen Marktphasen zu steuern.

Kurzinterview mit Carina Königsfeld, stellvertretende Bereichsdirektorin Kirche & Stiftungen
Viele Anleger warten bei Einmalanlagen auf den „richtigen“ Moment. Was raten Sie ihnen?
Carina Königsfeld: Das Warten auf den perfekten Moment ist oft eine Falle. Die Märkte sind per se unberechenbar. Mein Rat: Begegnen Sie dem Timing-Risiko bei der Einmalanlage mit einem zusätzlichen Sparplan. So kombinieren Sie das vorhandene Kapital mit der glättenden Wirkung regelmäßiger Einzahlungen. Das nimmt den emotionalen Druck komplett raus. Ein monatlicher Anspar-/Investitionsplan ist ebenso für kirchliche und diakonische Einrichtungen eine hervorragende Möglichkeit, die Anlageklasse „Substanzwerte/Aktienwerte“ im Anlageportfolio der Institution auszubauen.
Ist es sinnvoll, auch in „stürmischen Zeiten“ dranzubleiben?
Carina Königsfeld: Gerade dann! Wer in der Krise den Sparplan stoppt, verzichtet auf die günstigsten Kaufgelegenheiten. Der Zinseszinseffekt braucht Beständigkeit. Ein Sparplan ist wie eine Versicherung gegen die eigene Angst: Er kauft stur weiter, wenn andere den Mut verlieren.
Wann ist der beste Zeitpunkt, um zu starten?
Carina Königsfeld: Jeder Tag ist der richtige Tag für den Beginn eines Fondssparplans! Es kommt nicht darauf an, mit riesigen Summen zu starten, sondern überhaupt anzufangen. Sprechen Sie uns an! Wir sind gerne für Sie da, um gemeinsam die passende Struktur für Ihre Ziele zu finden.

Sie haben Interesse? Fordern Sie gerne weitere Informationen an und lassen Sie sich von unseren Ansprechpartner/-innen persönlich und individuell beraten. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
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