Vor Betrug schützen

Person vor Laptop und Sicherheits-Icons

Vor Betrug schützen

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sitzen beim Abendessen, als Ihr Telefon klingelt. Der Anrufer stellt sich als Mitarbeiter der Bank für Kirche und Diakonie vor und berichtet von einer angeblich verdächtigen Überweisung auf Ihrem Konto. Um Ihr Geld zu schützen, müssten Sie schnell handeln. Vielleicht sollen Sie eine TAN nennen, eine Freigabe in Ihrer Banking-App bestätigen oder eine „Sicherheitsüberweisung“ auf ein anderes Konto veranlassen.

Genau hier beginnt der Betrug! Kriminelle nutzen häufig Zeitdruck und Verunsicherung, um Sie zu unüberlegten Handlungen zu bewegen. Dabei treten sie freundlich, kompetent und überzeugend auf. Teilweise wird sogar die Telefonnummer der Bank auf dem Display angezeigt. Diese Anzeige kann technisch manipuliert sein und ist daher kein verlässlicher Echtheitsnachweis.

Wichtig zu wissen: Mitarbeiter unserer Bank werden Sie niemals telefonisch auffordern, TANs, Passwörter oder PINs mitzuteilen beziehungsweise Freigaben für Überweisungen durchzuführen.

Die wichtigsten Schutzregeln: Wenn Sie einen unerwarteten Anruf erhalten und Zweifel haben, beenden Sie direkt das Gespräch. Rufen Sie anschließend selbst unser KundenDialogCenter unter der Rufnummer 0231 58444-0 an. So stellen Sie sicher, dass Sie tatsächlich mit Ihrer Bank sprechen.

Stellen Sie sich immer die Frage, ob eine Freigabe zu einer Handlung passt, die Sie selbst gestartet haben. Wenn Sie keine Überweisung veranlassen möchten, gibt es auch keinen Grund, eine TAN einzugeben oder eine Freigabe über Ihre Banking App zu bestätigen.

  • Diese Regeln helfen zusätzlich: Geben Sie niemals PINs, TANs oder Passwörter weiter.
  • Bestätigen Sie keine Freigaben in Ihrer Banking App, deren Anlass Sie nicht selbst ausgelöst haben.
  • Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen.
  • Öffnen Sie keine Links oder Anhänge aus verdächtigen E-Mails oder SMS.
  • Halten Sie Betriebssystem, Browser und Virenschutzprogramme aktuell.
  • Nutzen Sie sichere und individuelle Passwörter.

Vorsicht auch bei Schadsoftware

Häufig gelangen Schadprogramme auch über gefälschte E-Mails, vermeintliche Paketbenachrichtigungen oder betrügerische Internetseiten auf Ihren Computer oder Ihr Smartphone.

Es gibt verschiedene Anzeichen, die auf eine Infektion mit Schadsoftware hindeuten können. Dazu gehört beispielsweise, dass Ihr Computer plötzlich deutlich langsamer arbeitet als gewohnt. Auch wenn sich unerwartet neue Fenster öffnen oder Programme selbstständig starten, sollten Sie aufmerksam werden. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn sich Banking-Anwendungen ungewohnt verhalten oder Funktionen nicht mehr wie erwartet ausgeführt werden.

Grafik zum Thema Sicherheit

Falls doch etwas passiert: Unsere Checkliste hilft Ihnen weiter

Trotz aller Vorsicht kann jede und jeder Opfer eines Betrugsversuchs werden. Entscheidend ist dann, schnell und richtig zu reagieren.

Deshalb stellen wir auf unserer Internetseite eine Checkliste für den Ernstfall bereit. Sie führt Schritt für Schritt durch erste wichtige Maßnahmen – von der Sperrung von Zugängen über die Information der Bank bis hin zur Überprüfung technischer Geräte auf mögliche Schadsoftware.

Hier geht’s zur Checkliste: http://www.kd-bank.de/checkliste-phishingverdacht

Sie haben Interesse? Fordern Sie gerne weitere Informationen an und lassen Sie sich von unseren Ansprechpartner/-innen persönlich und individuell beraten. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

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