Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sitzen beim Abendessen, als Ihr Telefon klingelt. Der Anrufer stellt sich als Mitarbeiter der Bank für Kirche und Diakonie vor und berichtet von einer angeblich verdächtigen Überweisung auf Ihrem Konto. Um Ihr Geld zu schützen, müssten Sie schnell handeln. Vielleicht sollen Sie eine TAN nennen, eine Freigabe in Ihrer Banking-App bestätigen oder eine „Sicherheitsüberweisung“ auf ein anderes Konto veranlassen.
Genau hier beginnt der Betrug! Kriminelle nutzen häufig Zeitdruck und Verunsicherung, um Sie zu unüberlegten Handlungen zu bewegen. Dabei treten sie freundlich, kompetent und überzeugend auf. Teilweise wird sogar die Telefonnummer der Bank auf dem Display angezeigt. Diese Anzeige kann technisch manipuliert sein und ist daher kein verlässlicher Echtheitsnachweis.
Wichtig zu wissen: Mitarbeiter unserer Bank werden Sie niemals telefonisch auffordern, TANs, Passwörter oder PINs mitzuteilen beziehungsweise Freigaben für Überweisungen durchzuführen.
Die wichtigsten Schutzregeln: Wenn Sie einen unerwarteten Anruf erhalten und Zweifel haben, beenden Sie direkt das Gespräch. Rufen Sie anschließend selbst unser KundenDialogCenter unter der Rufnummer 0231 58444-0 an. So stellen Sie sicher, dass Sie tatsächlich mit Ihrer Bank sprechen.
Stellen Sie sich immer die Frage, ob eine Freigabe zu einer Handlung passt, die Sie selbst gestartet haben. Wenn Sie keine Überweisung veranlassen möchten, gibt es auch keinen Grund, eine TAN einzugeben oder eine Freigabe über Ihre Banking App zu bestätigen.

