Erfolgreiche Förderung: Wohnstift am Tiergarten e.V. in Nürnberg
Vor-Ort-Gespräch beim Wohnstift am Tiergarten (WaT) in Nürnberg, v. l.: Thomas Lindlbauer, Geschäftsführer WaT, Heidi Kilian-Gerber, Vorstandsmitglied WaT, Stefan Kukla, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender WaT, Hans Malm, Regionaldirektor Bayern KD-Bank, Eckhard Schwarzer,
Vorstandsvorsitzender WaT, und Thomas Lechner, Vorstandsmitglied WaT. Foto: Wohnstift am Tiergarten KfW-Programm 261: Was wird honoriert?
Wer heute in Immobilienbestände investiert, muss energetische Anforderungen, Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit zusammendenken. Förderprogramme können Kirche, Diakonie, Sozialwirtschaft und Gesundheitswesen dabei spürbar entlasten. Ihr Nutzen entsteht jedoch nicht erst im Antrag, sondern bereits in der Projektplanung. Denn förderfähig wird ein Vorhaben durch ein schlüssiges Zusammenspiel von baulichem Konzept, energetischem Ziel und wirtschaftlicher Tragfähigkeit.
Das KfW-Programm 261 fördert die energetische Sanierung bestehender Wohngebäude zum Effizienzhausstandard sowie bestimmte Einzelmaßnahmen im Rahmen der jeweils geltenden Programmrichtlinien. Je nach aktueller Programmausgestaltung können Tilgungszuschüsse einen wesentlichen Fördervorteil darstellen. Sie können die Gesamtbelastung eines Vorhabens deutlich reduzieren. Wie stark dieser Effekt ausfällt, hängt allerdings von der jeweils gültigen Programmausgestaltung, dem erreichten Effizienzstandard und den konkret förderfähigen Maßnahmen ab.
Infokasten: KfW 261
- Relevant für energetische Sanierungen im förderfähigen bereits bestehenden Wohnbereich
- Tilgungszuschüsse können die wirtschaftliche Belastung deutlich mindern.
- Entscheidend sind Effizienzstandard, förderfähige Maßnahmen und die aktuelle Programmausgestaltung.
- Bei komplexen Vorhaben zählt das Zusammenspiel von Förderlogik, Baukonzept und Wirtschaftlichkeit.
- Maßgeblich ist immer die zum Veröffentlichungszeitpunkt gültige Programmausgestaltung.
- Unbedingt beachten: Antrag stellen vor Vorhabensbeginn
In der Praxis kommt es darauf an, welche Maßnahmen tatsächlich förderfähig sind, wie sie in ein stimmiges Gesamtkonzept eingebettet werden und welche Fördervorteile sinnvoll miteinander kombiniert werden können. Gerade bei größeren Bestandsvorhaben zählt es, Förderlogik, bauliche Machbarkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit zusammenzuführen.
Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt das Bauvorhaben Wohnstift am Tiergarten e.V. (WaT) in Nürnberg. Der Träger entwickelt seine Seniorenresidenz in den nächsten Jahren in mehreren Abschnitten weiter und verbindet dabei energetische Sanierung, Modernisierung und Erweiterung im Bestand. Der modulare Ansatz bei der Sanierung und Erweiterung hilft, ein komplexes Vorhaben in umsetzbare Schritte aufzuteilen, Eingriffe besser planbar zu machen und zusätzliche Qualität wie auch zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Für das Vorhaben in Nürnberg konnten Mittel des KfW-Programms 261 eingeworben werden.

Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) hat dabei unterstützt. Sie ist ein erfahrener Partner in der Fördermittelberatung. Die Stärke des Teams liegt vor allem darin, Förderpotenziale früh zu erkennen, Programme richtig einzuordnen und Projekte so zu begleiten, dass aus einer guten Idee ein tragfähiges und umsetzbares Vorhaben wird.
Wohnen mit abrufbaren Leistungen
Angeregt durch den Erfolg des Wohnstifts Rathsberg in Erlangen entstand ab 1970 das Wohnstift am Tiergarten (WaT) in Nürnberg. Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner zogen 1972 ein, die offizielle Einweihung folgte 1973. Das damals wegweisende Konzept basierte auf der Idee des selbstständigen Wohnens im Alter mit bedarfsgerecht abrufbaren Hilfs- und Serviceleistungen. Heute leben über 700 Bewohnerinnen und Bewohner in frei möblierbaren Apartments und nutzen zahlreiche Gemeinschaftsangebote. Träger ist nach wie vor ein gemeinnütziger Verein, der sich der Diakonie angeschlossen hat.

Gemeinnützigkeit als Erfolgsfaktor
Das Wohnstift am Tiergarten ist ein vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannter Verein. Die damit verbundene Steuerbefreiung bildet eine wesentliche Grundlage für seine wirtschaftliche Stabilität. Alle Einnahmen verbleiben im Verein und werden ausschließlich für dessen satzungsgemäße Zwecke eingesetzt. Ausschüttungen an Mitglieder, Privatpersonen oder Investoren erfolgen nicht.
Qualität als Verbesserungsprozess
Im WaT wurde ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem in Anlehnung an die ISO 9001 implementiert. Oberstes Ziel ist die Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner. Durch klare Standards, regelmäßige Prüfungen und die Einbindung der Mitarbeitenden und Qualitätsteams werden die Leistungen kontinuierlich verbessert und die Qualität nachhaltig gesichert.
Sie haben Interesse? Fordern Sie gerne weitere Informationen an und lassen Sie sich von unseren Ansprechpartner/-innen persönlich und individuell beraten. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
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