„Social Impact Investing – Kirche im Prozess“ heißt eine Broschüre, die das Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft (ICG) im April veröffentlicht hat. Zwei Mitarbeiterinnen der KD-Bank brachten sich als Co-Autorinnen ein.
Die Zukunft kirchlicher Gebäude
Die Zukunft kirchlicher Gebäude
Die Broschüre richtet sich an Verantwortliche in Kirchengemeinden, Verwaltungen und kirchlichen Einrichtungen, die über die Zukunft ihrer Immobilien entscheiden müssen. Sie zeigt Wege auf, wie kirchliche Gebäude nachhaltig, wirtschaftlich und mit Blick auf ihren gesellschaftlichen Nutzen weiterentwickelt werden können.
Die Handreichung beschreibt verschiedene Szenarien – vom Erhalt und der Weiterentwicklung einer Immobilie über Vermietungsmodelle bis hin zum Verkauf oder zur Entwicklung auf Erbbaurechtsbasis. Dabei werden die jeweiligen Chancen, Herausforderungen und Entscheidungswege verständlich dargestellt. Im Mittelpunkt steht der Gedanke des Social Impact Investing: Investitionen sollen nicht nur wirtschaftlich tragfähig sein, sondern auch einen positiven Beitrag für Menschen, Quartiere und die Gesellschaft leisten.
Zum Autorenteam gehörten Fachleute aus Kirche, Verwaltung, Architektur, Stadtentwicklung und Finanzwirtschaft. Die Perspektive einer kirchlichen Bank brachten dabei Annika Adamski, Betreuerin Diakonie & Sozialwirtschaft West, und Carina Königsfeld, stellvertretende Bereichsdirektorin Kirche & Stiftungen, von der KD-Bank ein.
Die beiden Expertinnen verfassten die Abschnitte zur Finanzierung der verschiedenen Nutzungsszenarien. Dabei werden unter anderem Aufwendungen für Bestandserhaltung, Umbau- und Baumaßnahmen sowie Nebenkosten den verfügbaren Eigenmitteln, Fördermöglichkeiten und dem daraus entstehenden Finanzierungsbedarf gegenübergestellt.
„Im Austausch mit den anderen Autorinnen und Autoren ist mir noch einmal bewusst geworden, wie viele Emotionen die mögliche Umnutzung eines Sakralbaus auslösen kann“, sagt Annika Adamski. „Deshalb ist es wichtig, die betroffenen Menschen frühzeitig einzubinden und deutlich zu machen, dass es um eine konstruktive Investition in die Zukunft der Gebäude geht.“
Die KD-Bank steht bei Finanzierungslösungen häufig mit kirchlichen Verwaltungsämtern im Austausch. Die Entscheidungen über die Zukunft von Immobilien werden jedoch in den Kirchengemeinden getroffen. „Für den Erfolg solcher Projekte ist gegenseitiges Verständnis aller Beteiligten entscheidend“, betont Carina Königsfeld. Außerdem hält sie es für sinnvoll, rechtzeitig externe Fachleute – etwa für Projektmanagement oder Kommunikation – einzubeziehen.
Mit ihrem Know-how unterstützt die KD-Bank Kirchengemeinden und kirchliche Träger bei der zukunftsorientierten Entwicklung ihrer Immobilien. Damit Projekte gelingen, empfehlen die beiden Co-Autorinnen einen engen Austausch zwischen Kirche, Diakonie, Kommunen und weiteren Beteiligten.
Die Broschüre steht kostenlos zum Download bereit: icg-institut.de
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